Stop Deportation!

Menschen sterben. Hinterlassen Freund*innen und Familie. Geschockt, psychisch belastet, gebrochen.

Wenn Anstand und Empathie vorhanden wären, in einen Menschen, würde dieser fragen: wie es den Angehörigen geht, ob diese möglicherweise verletzt wurden, oder unter welchem Vorsatz eine Tat geschah, bzw. ob es überhaupt einen gab.
Ist man allerdings ein zentralnervensystemunabhängiges einzelliges Kleinstlebewesen von einen Menschen, mit so viel Empathie und Pietät wie ein Stein, so versucht man seine rassistische Fratze, hinter der Frage nach der Herkunft des Täters, zu verstecken. Oft lässt man dies aber lieber gleich bleiben und hetzt besinnungslos und ohne jegliche Konsultation der Ratio drauf los und nimmt kein Blatt mehr vor dem Mund. Morddrohungen und Todeswünsche werden ausgesprochen ohne jeglicher Achtung zuständiger Gerichtsbarkeiten, oder moralischer Prinzipien. Aus den Fragen werden Anschuldigungen, welche pauschalisiert und volksverhetzend vom braunen Pöbel in alle Richtungen gekrächzt werden. So verschiebt sich der Diskurs hin zur erneuten Forderung von Barbarei, durch diese: welche meinen DAS „Volk“ zu repräsentieren. Aber nicht nur das ist Barbarei, sondern auch das Wegschauen, das Geschehen lassen ohne dabei den kleinsten Funken von Selbstabscheu zu verspüren. So wird erneut rassistischen, stereotypisierenden Gedankengut, zu Kosten der Betroffenen, salonfähig gemacht. Andererseits kann man auch fordern noch mehr Polizist*innen an Bahnhöfen zu positionieren, ohne Gewahr zu werden, dass dies nicht die Lösung des Problems sein kann. Frei nach dem Motto: „Gesellschaft hat Problem? Isch hab Polizei.“ Anstatt aufzurüsten und totale Überwachung zu forcieren, sollte möglicherweise überlegt werden eine empathischere und aufmerksame Gesellschaft zu schaffen.
So heißt es aber einmal mehr in Kaltland: Polizei statt Empathie. Rassismus statt Opferschutz.

Ein Gedanke zu „Stop Deportation!

  • 21. November 2019 um 23:02
    Permalink

    Hier ein Kommentar von Erika Zeun zu dem abscheulichen Facebookeintrag „Kein Frieden mit Russland“
    An die Linksjugend!

    Wer solche Forderungen aufstellt, also Krieg meint, bricht alle Regeln des menschlichen Zusammenlebens. Er hat nichts verstanden, weder von Geschichte noch von Politik. Die Linke muss eine Friedenspartei bleiben, Provokateure und Kriegsbefürworter dürfen in ihr keinen Platz finden.
    Diesen Text hätte ebenso die BILD oder ein beliebig anderes deutsches Medium veröffentlichen können. Offensichtlich hat dieser Grünschnabel noch nichts von alternativen Medien gehört. Wahrscheinlich ist die Deutsche Welle sein Medium…vielleicht war er auch noch nie in Russland. In diesem Fall würde ich ihm nahelegen, zum 9. Mai 2020 das Land zu besuchen. Möglich, dass ihm dort ein Licht aufgeht. In der Annahme, dass der oder die Artikelschreiber diese Zeilen lesen, noch folgende Bemerkungen: Putin ist ein Glücksfall für dieses große Land! Kein Wunder, dass Putin von westlicher Seite verteufelt wird, hatte sich der Westen doch nach dem Zerfall der UdSSR seine Pfründe schon ausgemalt.
    Zur Homosexualität: 80% der Bürger Russlands lehnen das westliche Verständnis zur Homosexualität ab. Und das ist ihr Recht! Gesetze müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, das gehört auch zur Demokratie. Und in Deutschland /West war der Weg zur Legalisierung sehr viel schwerer als z. B. in der DDR. Jedoch wird Homosexualität in Russland nicht bestraft wie einstmals in der BRD (100 000 Ermittlungsverfahren und 50 000 Urteile), sondern Kinder und Jugendliche sollen geschützt werden, sollen ihren eigenen Weg finden und nicht von außen beeinflusst werden. Das muss uns nicht gefallen, doch es geht uns nichts an, vor allem ist es kein Grund keinen FRIEDEN zu machen mit diesem Land!
    Übrigens habe ich im vergangenen Jahr fast eine Woche bei lesbischen Frauen gewohnt, in Moskau zur Fußball -WM, ausgesprochene Putinanhängerinnen.
    Noch was zum Schluss: Warum kennt man den ominösen Schreiber nicht? Ist er, oder sind sie zu feige, ihre Namen unter den Artikel zu schreiben? So, wie es üblich ist?

    Erika Zeun aus dem ERZgebirge, parteilos

    Antwort

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