
Über 100 protestierende Studierende haben am Montag mittag das Rektorat der Uni Leipzig besetzt. Die Besetzung findet im Rahmen der Bildungsproteste in der Bundesrepublik wie auch der Aktionen gegen die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) statt.
Die HRK als Gremium hat sich de facto selbst erfunden und keine demokratische Legitimation. Nicht genug, dass die HRK dennoch starken Einfluss auf die Hochschulpolitik ausübt, viel schlimmer noch welche Positionen sie da geltend macht: Die soziale Ausgrenzung soll mittels Studiengebühren verschärft werden, der Elitarismus via Exzellenzinitiativen gefördert werden und die Zugangsbeschränkungen sollen von den Unis und anderen Hochschulen erhöht werden können. Am Zustandekommen und der Umsetzung des Bolognaprozesses (Stichwort Bachelor) war die HRK maßgeblich mit beteiligt und arbeitet eng mit dem Bertelsmannstiftung zusammen, die für ihre Forderungen nach einer weiteren ökonomisierung des Studiums bekannt ist.
Die Besetzer/innen des Rektorats haben indes Forderungen aufgestellt:
1. Keine allgemeinen und/oder versteckten Studiengebühren.» Weiterlesen