Anschlag auf Café Knicklicht und: Was jede/r gegen die Nazidemo am 17.10. tun kann

Wie das Bündnis 17.10. in einer Pressemitteilung erklärte, wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober zwei Schaufenster-Scheiben des Kulturcafés Knicklicht in der Dresdner Straße 79 zerstört.

Dass der Angriff auf das Kulturcafé, das die Proteste gegen die Nazidemo am 17.10. unterstützt, von Nazis ausgingen ist zumindest nicht unwahrscheinlich.

In der Presseerklärung des Bündnis' heißt es:

Das Café Knicklicht ist Partner des „Bündnis 17. Oktober“, das zu vielfältigen und gewaltfreien Aktionen gegen den Aufmarsch der Nationalen Sozialisten am 17.10.2009 mobilisiert. Die Räumlichkeiten des Café Knicklicht sind unmittelbar an der genehmigten Aufmarschroute der Neonazis gelegen.

„Wir lassen uns nicht einschüchtern!“, so die PressesprecherInnen des Bündnisses Juliane Nagel und Stefan Kausch. „An vielen Orten im Leipziger Osten werden 17.10. Veranstaltungen und friedliche Widersetzaktionen gegen Menschenverachtung und für ein solidarisches, plurales Miteinander stattfinden, über 600 Menschen bzw. Gruppen haben den Aufruf des Bündnisses mittlerweile unterschrieben. Alle sind aufgefordert — nicht nur am 17.10. selbst – ein deutliches Zeichen gegen Nazis und deren menschenverachtenden Ideologien zu setzen und füreinander einzustehen.“

Unsere Solidarität gilt daher den Betroffenen und dem gesamten Bündnis. Auch wir werden uns in der Vorbereitung und Durchführung der Proteste gegen die Nazidemo am 17.10. weiter beteiligen. Näheres dazu folgt demnächst.

Außerdem möchten wir auf folgende "3 Dinge, die jede/r gegen die Nazidemo tun kann" des Bündnis' hinweisen:

Der Erfolg unserer Proteste und Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 17.10. in Leipzig hängt vor allem an einem Faktor: Der Mobilisierung.
Das Gute daran: Ihr alle könnt ganz einfach mithelfen und mitmobilisieren. Der Gesamterfolg hängt letztlich auch davon ab.

Hier also 5 easy Sachen, die jede/r von euch tun kann:

* 1. Unterstützt den Aufruf *
…auf http://www.leipzig-nimmt-platz.de
>>> Ziel: Eine Unterschrift.

* 2. Mobilisiert in Social Networks *
Tretet bei StudiVZ und Facebook den Gruppen bei und folgt dem Twitter Account. Und viel, viel wichtiger: Ladet eure Bekannten und Freund/innen ein bzw. Re-Tweetet Nachrichten bei Twitter.
StudiVZ Gruppe
"17.10.09 – Gegen Neo-Nazis auf die Straße – Leipzig nimmt Platz!"
http://is.gd/45Cf8

Facebook Gruppe
"17. Oktober – Neonaziaufmarsch in Leipzig gewaltfrei verhindern!"
http://is.gd/45Cm8

Twitter @B1710
http://is.gd/45Com

>>> Ziel: Jede/r lädt ingesamt 10 neue Leute ein. (oder mehr)

* 3.Gebt Informationen weiter *
Ihr kennt es von nervigen Ketten-Mails aber auch von Flashmobs: Informationen verbreiten sich dann gut, wenn alle einzelnen die Information multiplizieren. Schickt doch einfach diesen Text an je mindestens 5 Leute weiter, postet ihn in Foren, packt ihn auf eure Profile – whatever! Gut ist außerdem immer: Entfernt das nervige „Fwd:“ aus den Betreffs eurer Mails und schreibt vielleicht einen kleinen persönlichen Satz dazu. Dann klappt’s besser ;)
>>> Ziel: Information 5x weiterverbreiten.

Euer Bündnis 17.10.

P.S.: Aktuell bis Sonntag 11.10.: Kommt zum Aktionstag zur Vorbereitung
… und schleppt mindestens eine/n Freund/in mit! Es gibt ein spannendes jursitisches Demo Einmaleins, das (auch für betagte Hasen) wichtige Aktionstraining und natürlich viel Raum, um jetzt schon Strategien abzusprechen und euch zu vernetzen.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: